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Letzte Woche habt ihr ihn zum gruseligsten Gemüse gewählt, und auf dem Friedhofs-Auflauf hat er sogar einen eigenen Grabstein bekommen. Diese Woche steht er wieder auf: karamellisiert vom Blech mit Honig-Senf-Glasur, als cremige One-Pot-Pasta mit Zitrone und als Chips, die schneller weg sind, als man „Kohl" sagen kann. Und vom Markt: warum er nach dem ersten Frost besser schmeckt.
In gut zwei Wochen klingeln die kleinen Gespenster an der Tür, also planen wir das Gruselbuffet jetzt in Ruhe: einen Friedhofs-Auflauf, aus dem eine Mumienhand greift, Monster-Brote zum Ausstechen, Snacks als Ausgleich zur Süßigkeitenflut und ein grüner Hexentrank aus dem Kuvings. Und vom Markt: Kürbis, und welcher geschnitzt, welcher gekocht und welcher auf gar keinen Fall gegessen wird.
Fluffige Pfannkuchen in Flamingopink — gefärbt nicht mit Lebensmittelfarbe, sondern mit Roter Bete, die man (versprochen!) kaum herausschmeckt. Dazu zwei Toppings für die zwei Lager am Familientisch: warme Zimtäpfel mit Vanille-Skyr für Team Süß, Feta-Creme mit Gurke und Walnüssen für Team Herzhaft. Und vom Markt: Rote Bete, die Knolle mit dem Hang zum Drama.
Knusprige Kartoffel-Möhren-Puffer mit Kräuterquark — gleich in doppelter Menge, für zwei Abendessen und die Brotbox. Dazu ein saftiger Gugelhupf mit Skyr, der diesmal garantiert nicht in der Form kleben bleibt. Und vom Markt: junger Ingwer aus heimischem Anbau, der diese Woche frisch in den Kuvings-Saft wandert.
Drei Suppen, die sich fast selbst machen: eine Hühnersuppe, die wirklich hilft, wenn jemand krank wird, eine Kartoffelsuppe, die nach Zuhause schmeckt, und Hokkaido mit Kokosmilch in der großen Gefrierschrank-Version. Dazu der Sonntagsplan, mit dem alle drei an einem Nachmittag fertig sind.
Birnenchutney mit Ingwer und Zitrone — aus Birnen aus dem Garten von Freunden oder besser von deren Familie. Und weil der Herbst auch Backen bedeutet: Chewy Chocolate Chunk Cookies mit Dinkelmehl.
Saure Gurken wie jedes Jahr zu dieser Zeit — knackig, säuerlich, für den ganzen Winter. Und Oxymel selbst gemacht: das älteste Hausmittel der Welt, neu entdeckt.
Eine Kürbissuppe mit Kokosmilch die sich fast selbst macht, ein kaltgepresster Herbstsaft aus dem Kuvings, deutsche Zimtschnecken mit viel Zimt.
Ein Kartoffel-Dinkel-Brot das sich fast selbst backt, ein System für die Brotdose das den Morgen rettet — und Dattel-Schoko-Bällchen die immer zuerst gegessen werden.
Nach der Einschulung: eine spanische Gazpacho die sich in 15 Minuten macht, und Milchreis mit dem Pflaumenmus aus der letzten Woche für die Kleinen. Mehr kommt nächste Woche—versprochen.
Ein Streuselkuchen vom Blech mit Zimtstreuseln, ein schnelles Kompott und Overnight Oats die sich selbst machen. Alles mit Zwetschgen. Und warum sie nicht dasselbe ist wie eine Pflaume.
Roh, knackig, mit einem Sesam-Dressing das in zehn Minuten fertig ist. Der Kohlrabi-Salat den man immer wieder macht.
Gemüse-Gnocchi-Auflauf mit allem was gerade auf dem Markt in Cuxhaven, bzw.- auf dem Weg dorthin beim Bauern steht—und der Wellant-Apfel, eine alte Sorte bei der es gerade die letzten Reste der alten Ernte gibt und die die meisten noch nie bewusst gegessen haben.
Kirschen vom Markt in Cuxhaven, eigene Ernte beim Obstbauern—und drei Dinge die man daraus macht: ein Streuselkuchen, eine Marmelade und eine Pizza die nichts mit Kirschen zu tun hat, aber eben alles mitten im Sommer.
Prosciutto, Minze, ein Schuss Limette — und plötzlich ist der süßeste Moment des Sommers auch der eleganteste. In zehn Minuten, ohne Herd, ohne Aufwand.
Mediterraner Sommersalat, ein Sorbet aus dem Kuvings das in drei Minuten fertig ist — und als kleines Extra: vegane Quark-Brötchen die sich selbst backen.
Focaccia mit Oliven & Tomate — einmal eingedrückt, einmal eingeölt, 25 Minuten Ofen. Dazu ein veganer Cashew-Himbeer-Kuchen ohne Zucker, der sich am Vorabend macht.
Mini-Pizzen vom Grill — eine Teigbasis, ein Tisch voller Beläge, und plötzlich kocht sich der Abend fast von selbst. Dazu: die Aprikose, kleiner und lauter im Geschmack als der Pfirsich.
Ein gegrillter Pfirsich-Salat mit Halloumi. 20 Minuten, fast nichts zu waschen, und der erste Biss in einen warmen Pfirsich erklärt alles.
Das unterschätzteste Obst des Sommers. Und eine geschmorte Putenkeule aus dem Bräter die sich selbst kocht während du etwas anderes machst.
Warum die Tomate nie in den Kühlschrank gehört—und ein Nudelsalat mit Tomate, Rucola und Parmesan der sich selbst macht während ihr den Grill anschmeißt.
Warum eine Bio-Zitrone mehr kann als nur sauer sein — und wie aus einer selbstgemachten Zitronencreme zwei Mahlzeiten werden: Rolle für heute, Overnight Oats für morgen früh.
Warum klein besser ist als groß, warum starke Hitze alles verändert — und ein Gemüse-Pasta-Auflauf mit Tomaten, der sich drei Tage hält und jedes Mal besser wird.
Kein Schälen, drei Minuten in der Pfanne, ein Löffel Crème fraîche — und die cremigste Pasta, die ich seit Monaten gemacht habe.
Warum das Obst, das alle kennen, das am meisten unterschätzte der Saison ist — und wie man daraus Frühstück, Mittagessen und Abendessen macht. Und vielleicht sogar einen Kuchen.