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Hey!
Du liest Feeding the Family – deinen wöchentlichen Newsletter rund ums Kochen mit und für die Familie. Immer echt, immer regional, immer mit Herz. Hier findest du Ideen fürs Meal Prep, das beste Schulbrot und Inspiration, noch mehr Neues auszuprobieren. Schön, dass du dabei bist ❤️

Und mal ehrlich: Der Familienalltag ist oft ganz schön turbulent – zwischen Job, Kita, Schule und Haushalt bleibt das Kochen manchmal auf der Strecke. Aber genau deshalb sitzen wir alle im selben Boot. Niemand hat immer die perfekte Lösung oder endlos Zeit, und das ist völlig okay. Hier bekommst du Ideen, die einfach umsetzbar sind, den Stress rausnehmen und gleichzeitig allen schmecken. Weil gemeinsames Essen nicht perfekt sein muss, sondern vor allem verbindet.


Los geht’s—Reni

Diese Woche

Letzte Woche hab ich euch gefragt ob ihr Spargel schon mal im Ofen gemacht habt. Die Antworten waren eindeutig: die meisten haben es noch nicht probiert, aber jetzt wollen fast alle. Gut. Das kommt im Juni nochmal.

Heute aber: Zucchini. Ich weiß, ich weiß. Die meisten von euch haben mir vor ein paar Wochen geschrieben dass sie genau dieses Gemüse regelmäßig im Müll landet. Zu groß, zu wässrig, zu wenig Geschmack, Kinder wollen es sowieso nicht.

Ich verstehe das. Ich hatte dieselbe Phase. Der Fehler war nicht die Zucchini — der Fehler war wie ich sie gekocht habe. Zu wenig Hitze, zu früh gerührt, zu spät gewürzt.

Heute zeige ich dir einen einzigen Schritt der das verändert. Und dann einen Auflauf der abends in den Ofen kommt, morgen kalt aus dem Kühlschrank gegessen wird und übermorgen noch besser schmeckt. Eine Zucchini, drei Tage Ruhe.

Vom Markt

Zucchini — und warum klein immer besser ist als groß

Mai bis September — jetzt fängt die Saison an, im Juli und August wächst sie schneller als man sie verbrauchen kann. Der wichtigste Einkaufstipp steht deshalb am Anfang: klein kaufen, immer. Ist einfach besser.

Eine kleine Zucchini (15–18 cm) hat weniger Wasser, mehr Geschmack, festeres Fleisch und dünnere Schale. Eine große Zucchini (30+ cm) ist zu 95% Wasser — deshalb wird sie in der Pfanne weich, blass und geschmacklos. Das ist kein Problem mit dem Gemüse. Das ist ein Problem mit der Größe.

  • Stark anbraten: Wenig Öl, starke Hitze, nicht rühren. Zwei Minuten liegen lassen bis die Unterseite Farbe bekommt. Dann erst wenden. So wird sie golden, nicht matschig.

  • Roh im Salat: Dünn gehobelt mit Olivenöl, Zitrone, Parmesan. Kein Kochen, kein Wasser-Problem. Sommerlich, leicht, fertig in 5 Minuten.

  • Geraspelt versteckt: In Muffins, Pfannkuchen oder Bolognese — Kinder merken es nicht, der Wassergehalt macht den Teig saftig. Die Einstiegsstrategie für Zucchini-Verweigerer.

  • Saison & Einkauf: Mai bis September. Jetzt noch zart und dünnschalig. Klein kaufen: 15–20 cm ist ideal. Schale fest, keine weichen Stellen.

  • Warum bio hier lohnt: Zucchini gehört zu den Gemüsen mit hohen Pestizidrückständen bei konventionellem Anbau — Schale wird mitgegessen, bio macht hier einen echten Unterschied.

  • Die Blüten: Essbar und eine Delikatesse. Gefüllt mit Ricotta, kurz gebraten oder roh im Salat. Am Markt fragen — wer sie hat, verkauft sie günstig.

  • Lagerung: Im Kühlschrank bis 5 Tage. Nicht waschen vor der Lagerung. Ganz lassen bis zur Verwendung.

Kleine Zucchini haben mehr Geschmack. Große haben mehr Wasser. Das ist wirklich der einzige Unterschied — und er erklärt alles.

Gut für dich

Zucchini ist das kalorienärmste Gemüse das man regelmäßig kaufen kann — und dabei vollgepackt mit Mikronährstoffen die Kinder im Wachstum brauchen. Was drin steckt überrascht die meisten.

Heute auf dem Tisch

Jetzt weißt du warum klein besser ist und warum starke Hitze der entscheidende Schritt ist. Das Rezept heute baut genau darauf auf — und dann übernimmt der Ofen den Rest.

Gemüse-Pasta-Auflauf mit Zucchini, Tomatensoße & Gouda

Alles in einer Form. Pasta und Gemüse zusammen gegart, Tomatensoße selbst gemacht in 10 Minuten, Gouda obendrauf. Im Ofen 25 Minuten — fertig ist ein Auflauf der heute Abend warm und morgen kalt aus dem Kühlschrank schmeckt.

So wird’s gemacht

  1. Ofen vorheizen: Auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze). Auflaufform leicht einölen.

  2. Pasta vorkochen: In reichlich Salzwasser 2 Minuten kürzer als angegeben kochen — sie gart im Ofen weiter. Tasse Kochwasser aufheben, Pasta abgießen.

  3. Zucchini stark anbraten — der Schlüssel: Olivenöl bei starker Hitze erhitzen. Zucchini in Scheiben (1 cm dick) hineinlegen, 2 Minuten nicht anfassen. Wenden, Paprika dazugeben, weitere 3 Minuten. Sie sollen Röstfarbe bekommen — das ist der Geschmack im Auflauf.

  4. Tomatensoße in 10 Minuten: Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, in derselben Pfanne glasig dünsten. Gehackte Tomaten dazugeben, Oregano, Salz, Pfeffer. 8–10 Minuten einkochen lassen bis die Soße etwas dicker wird. Mit Chiliflocken abschmecken. Einen Schuss Pasta-Kochwasser dazu für mehr Geschmack.

  5. Alles zusammenbringen: Pasta, gebratenes Gemüse und Tomatensoße in der Auflaufform mischen. Gut durchrühren damit alles bedeckt ist. Bei Bedarf noch etwas Kochwasser dazu — die Masse soll saftig sein, nicht trocken.

  6. Überbacken: Gouda in Stücke zupfen und gleichmäßig obendrauf verteilen. Parmesan drüber. 25 Minuten im Ofen bis der Käse goldbraun blubbert. Letzte 3 Minuten Grill anschalten für extra Röststellen.

  7. Anrichten: 5 Minuten ruhen lassen — er schneidet sich dann besser. Frisches Basilikum obendrauf, direkt aus der Form servieren.

Familienküche mit System

Drei Dinge aus dieser Woche

  1. Zucchini zuerst stark anbraten — Wasser raus, Geschmack rein

    Das ist der einzige Schritt der zwischen einem guten und einem schlechten Auflauf entscheidet. Starke Hitze verdampft das Wasser bevor es in die Form läuft und karamellisiert die Oberfläche. Wer diesen Schritt überspringt, bekommt weiche wässrige Gemüsestücke im Auflauf. Wer ihn macht, bekommt goldbraune Röststücke mit Geschmack. Nicht überspringen.

  2. Pasta 2 Minuten kürzer kochen als angegeben

    Im Ofen gart die Pasta weiter — 25 Minuten bei 200 Grad sind keine Kleinigkeit. Wer die Pasta vorher vollständig gar kocht, bekommt matschige Röhren. Al dente vorkochen, dann in den Ofen: das Ergebnis ist Pasta die Biss hat und die Soße aufgesogen hat ohne auseinanderzufallen.

  3. Auflauf macht sich selbst — der Ofen arbeitet, du nicht

    25 Minuten Ofen bedeuten 25 Minuten für etwas anderes. Tisch decken, mit den Kindern spielen, kurz sitzen. Das ist der unterschätzte Vorteil vom Auflauf gegenüber allem was auf dem Herd steht: er braucht keine Aufmerksamkeit. Und er hält drei Tage. Das ist Meal Prep ohne Mehraufwand.

Reni’s Ecke

  • Eure Antworten letzte Woche: Fast alle haben Spargel noch nie im Ofen gemacht. Jetzt wollen es fast alle ausprobieren. Schreibt mir wie es war — ich sammle die Ergebnisse für eine Ausgabe im Juni.

  • Was ich gerade teste: Geraspelte Zucchini in Pfannkuchen — unsichtbar, macht den Teig saftig, Kinder merken nichts. Ergebnis kommt Dienstag in der Tuesday-Note.

  • Frage an euch: Was landet bei euch in den Auflauf? Ich bin neugierig was eure Familien-Variante ist. Antwortet auf diese Mail — die besten Ideen kommen in die nächste Ausgabe.

  • Vom Markt diese Woche: Erste richtige Tomaten der Saison gesehen — noch teuer, noch nicht auf dem Höhepunkt. Nächste Woche kommen sie in die Hauptrolle. Versprochen.

Spargel-Pasta kalt als Salat mit Vinaigrette: funktioniert sehr gut. Etwas mehr Zitrone als warm, Olivenöl großzügig, Parmesan erst kurz vor dem Essen drüber. Das wird ein Sommerrezept — kommt im Juli.

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Ich freue mich über ehrliches Feedback; Antwortet mir dazu bitte einfach auf diesen Newsletter. Ich lese alles und melde mich so schnell es geht bei euch zurück.

NÄCHSTE WOCHE ➡️ Tomate — und warum der Kühlschrank das Schlimmste ist was man ihr antun kann. Dazu ein Dhal der in 40 Minuten fertig ist, sich einfrieren lässt wie ein Traum und bei dem Tomaten und Linsen zusammen mehr sind als die Summe ihrer Teile. Kommt Freitag, 29. Mai.


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