Diese Website verwendet Cookies

Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen für weitere Informationen.

Sponsored by

Hey! Du liest Feeding the Family – deinen wöchentlichen Newsletter rund ums Kochen mit und für die Familie. Immer echt, immer regional, immer mit Herz. Hier findest du Ideen fürs Meal Prep, das beste Schulbrot und Inspiration, noch mehr Neues auszuprobieren. Schön, dass du dabei bist ❤️

Und mal ehrlich: Der Familienalltag ist oft ganz schön turbulent – zwischen Job, Kita, Schule und Haushalt bleibt das Kochen manchmal auf der Strecke. Aber genau deshalb sitzen wir alle im selben Boot. Niemand hat immer die perfekte Lösung oder endlos Zeit, und das ist völlig okay. Hier bekommst du Ideen, die einfach umsetzbar sind, den Stress rausnehmen und gleichzeitig allen schmecken. Weil gemeinsames Essen nicht perfekt sein muss, sondern vor allem verbindet.


Los geht’s—Reni

Diese Woche

es gibt Dinge die man macht, weil es September ist. Nicht weil man es plant, nicht weil man ein Rezept herausgesucht hat — einfach weil die Saison es so will und man es irgendwann so gelernt hat. Bei uns sind das die sauren Gurken.

Wenn die letzten Einlegegurken auf dem Markt stehen und die Abende kürzer werden, dann kommen die Gläser aus dem Keller. Dillblüten vom Markt, Knoblauch, Pfefferkörner. Die Lake aufkochen, die Gurken einpacken, Deckel zudrehen. Zwei Wochen warten. Dann öffnen und wissen dass der Sommer noch ein bisschen länger da ist.

Dazu diese Woche etwas das ich dieses Jahr zum ersten Mal selbst gemacht habe: Oxymel. Eine meiner liebsten und besten Freundinnen hat es mir schon letztes Jahr empfohlen, aber irgendwie verging die Zeit sooo schnell 😍. Egal, dieses Jahr hab ich es geschafft. Essig und Honig, Ingwer, Zitronen, Rosmarin und Thymian. Das älteste Hausmittel das es gibt — ich habe mich an einer Anfängerversion getraut.

Vom Markt

Die Gurke — und warum die Einlegegurke eine andere Frucht ist als die Salatgurke

Im Supermarkt gibt es meistens nur eine Gurke — die lange, glatte Salatgurke in Folie. Auf dem Markt gibt es zwei völlig verschiedene Früchte: die Salatgurke und die Einlegegurke. Für saure Gurken braucht man zwingend die Einlegegurke — die Salatgurke wird beim Einlegen weich und matschig, weil sie zu viel Wasser enthält und keine feste Zellstruktur hat.

  • Saison: Einlegegurken haben Hochsaison von Juli bis Oktober — jetzt, Mitte September, noch ein gutes Fenster. Wer jetzt nicht kauft wartet bis nächsten Sommer.

  • Frische erkennen: Fest, knotig, dunkelgrüne Noppen. Eine weiche Einlegegurke ist zu alt — sie wird im Glas nicht knackiger.

  • Größe wählen: Kleine Gurken (8–10cm) bleiben beim Einlegen am knackigsten und passen ganz ins Glas. Größere halbieren oder vierteln.

  • Über Nacht einweichen: Gurken in kaltem Salzwasser über Nacht einweichen — entzieht überschüssiges Wasser und macht sie fester. Das ist der Schritt den die meisten überspringen und dann weiche Gurken haben.

❝

Wer Salatgurken einlegt bekommt weiche Gurken. Wer Einlegegurken einlegt bekommt saure Gurken. Der Unterschied liegt im Einkauf.

Gut für dich

Heute auf dem Tisch

30 Minuten Arbeit. Dann zwei Wochen warten. Dann ein Glas öffnen und wissen dass man etwas richtig gemacht hat.

Saure Gurken eingelegt — klassisch, knackig, für den ganzen Winter

Das Rezept ist einfach. Aber es hat ein paar Schritte die entscheiden ob die Gurken nach zwei Wochen knackig sind oder weich. Der wichtigste davon passiert am Abend davor — das Einweichen in Salzwasser. Wer den überspringt bekommt Gurken die nach einer Woche im Glas schon nachgeben.

So wird's gemacht

  1. Abend davor — Gurken einweichen: Gurken gründlich waschen, Enden abschneiden. In einer großen Schüssel mit kaltem Wasser und 2 EL Salz über Nacht einweichen. Das entzieht überschüssiges Wasser und macht die Gurken fester und knackiger.

  2. Gläser sterilisieren: Gläser und Deckel in kochendem Wasser 5 Minuten kochen oder heiß ausspülen. Auf einem sauberen Tuch kopfüber abtropfen lassen — nicht abtrocknen.

  3. Gurken vorbereiten: Gurken aus dem Salzwasser nehmen, abspülen und gut abtropfen lassen. Kleine Gurken ganz lassen, größere halbieren oder in Speere schneiden.

  4. Gläser befüllen: In jedes Glas zuerst 1–2 Dillblüten, 2 Knoblauchzehen, 1 TL Pfefferkörner und etwas Senfkörner geben. Dann die Gurken möglichst dicht einpacken — je weniger Luft, desto besser. Wer mag: ein Stück Meerrettich oder ein Lorbeerblatt dazu.

  5. Lake aufkochen: Essig, Wasser und Salz in einem Topf aufkochen bis sich das Salz vollständig aufgelöst hat. Vom Herd nehmen.

  6. Einschenken & verschließen: Die heiße Lake sofort über die Gurken gießen — die Gläser müssen bis zum Rand voll sein. Deckel sofort fest zudrehen, Gläser 5 Minuten auf den Kopf stellen. Dann normal abkühlen lassen.

  7. Warten: Mindestens 2 Wochen kühl und dunkel ziehen lassen bevor man das erste Glas öffnet. In dieser Zeit entwickelt sich der Geschmack — nach 4 Wochen sind sie auf dem Höhepunkt.

Familienküche mit System

Drei Dinge aus dieser Woche

  1. Kein Jodsalz beim Einlegen — das ist kein Mythos

    Jodsalz enthält Zusätze die die natürlichen Prozesse beim Einlegen stören — die Gurken werden weich statt knackig, die Farbe verändert sich, die Lake wird trüb. Immer normales Stein- oder Meersalz verwenden. Das steht auf jedem Einmachrezept und wird trotzdem regelmäßig ignoriert. Danach wundert man sich über die weichen Gurken.

  2. Oxymel jetzt ansetzen — in zwei Wochen ist Erkältungszeit

    September ist der Moment wo die ersten Erkältungen kommen — Schule, Kindergarten, Büro. Wer jetzt Oxymel ansetzt hat in zwei Wochen ein fertiges Hausmittel für genau diese Zeit. Das ist keine Vorsicht sondern Planung. Ein Glas kostet 20 Minuten und ein paar Euro.

  3. Die Lake nicht wegschütten

    Die Essigsalzlake aus dem Gurkenglas ist ein natürlicher Elektrolytdrink — nach dem Sport, nach einer langen Wanderung, oder einfach wenn man das Gefühl hat zu wenig Mineralstoffe zu bekommen. Einen Esslöffel pur oder in Wasser verdünnt. Klingt seltsam, funktioniert überraschend gut.

Reni’s Ecke

  • Eure Antworten: Das Herbstritual in der Küche — die meisten von euch backen als erstes Herbstzeichen. Apfelkuchen, Zimtschnecken, Pflaumenkuchen. Das klingt richtig. Essen und Jahreszeiten gehören zusammen.

  • Was ich gerade teste: Oxymel mit Holunderbeeren und schwarzem Pfeffer — eine Winterversion. Erst wenn das Grundrezept sitzt.

  • Frage an euch: Legt ihr selbst ein? Gurken, Tomaten, Kürbis — oder irgendwas anderes? Antwortet auf diese Mail. Ich bin neugierig was in euren Kellern steht.

  • Die Kürbiskerne aus der letzten Woche — mehrere von euch haben geschrieben dass sie sie geröstet haben und nicht mehr aufhören konnten. Das ist die richtige Reaktion.

  • Update vom letzten Mal: Die Hokkaidosuppe mit Kokosmilch hat sich als die meistgekochte Ausgabe des Monats herausgestellt. Wenn die erste Welle kommt macht sie sich fast von allein — das war der Plan.

#Dorfliebe 🍐

Diese Woche habe ich von einer guten Freundin – beziehungsweise von ihrer lieben Schwiegermutter – frische Birnen direkt aus dem Garten bekommen. Und was soll ich sagen: Ich freue mich über so etwas inzwischen wie ein kleines Kind. 😄 Genau das gibt’s hier auf dem Dorf eben noch: #dorfliebe. Und die Birnen passen auch noch verdächtig gut zu dem, was ich für den nächsten Newsletter im Kopf habe …

Deshalb hier mein ganz offizieller Aufruf: Wer Obst oder Gemüse aus dem Garten loswerden muss – immer her damit! 🍎🥒🍐🎃 Ich verspreche, es landet nicht ungeliebt in irgendeiner Ecke. Und ich revanchiere mich natürlich standesgemäß: mit einem leckeren Rezept. Deal? ❤️

Your K-Cup Has Been Sitting in a Warehouse for Months

That grocery store pod? It was roasted long before it hit the shelf. Coffee starts losing flavor within weeks of roasting — which is why your morning cup tastes flat, no matter how nice your machine is.

Angelino's does it differently. A third-generation roaster in Los Angeles, they roast, grind, and seal every pod in-house for peak freshness, then ship it to your door within days of roasting. The difference is the first thing you'll notice: real aroma, real flavor, no bitterness.

Mix and match from 50+ specialty coffees, teas, and flavored blends — all Keurig®-compatible — and save more with every box you add, up to 34% off at 12+. Order once whenever you're running low, or subscribe for an extra 5% if that's easier. Entirely up to you.

New customers get 15% off their first order — applied automatically, no code needed.

Wie fandest du den Newsletter heute?

Ich freue mich über ehrliches Feedback; Antwortet mir dazu bitte einfach auf diesen Newsletter. Ich lese alles und melde mich so schnell es geht bei euch zurück.