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Du liest Feeding the Family – deinen wöchentlichen Newsletter rund ums Kochen mit und für die Familie. Immer echt, immer regional, immer mit Herz. Hier findest du Ideen fürs Meal Prep, das beste Schulbrot und Inspiration, noch mehr Neues auszuprobieren. Schön, dass du dabei bist ❤️

Und mal ehrlich: Der Familienalltag ist oft ganz schön turbulent – zwischen Job, Kita, Schule und Haushalt bleibt das Kochen manchmal auf der Strecke. Aber genau deshalb sitzen wir alle im selben Boot. Niemand hat immer die perfekte Lösung oder endlos Zeit, und das ist völlig okay. Hier bekommst du Ideen, die einfach umsetzbar sind, den Stress rausnehmen und gleichzeitig allen schmecken. Weil gemeinsames Essen nicht perfekt sein muss, sondern vor allem verbindet.


🐣🌸 FROHE OSTERN 🐣🌸 —Reni

DAS REZEPT DER WOCHE

🐣 Frühlingsduft aus dem Ofen: Der perfekte Osterzopf

Stell dir vor: Es duftet nach frisch gebackenem Hefezopf, die Küche ist warm, irgendwo klebt ein bisschen Mehl (vermutlich an den Kindern – oder an dir 😅) und alle warten ungeduldig darauf, dass der goldbraune Zopf endlich aus dem Ofen kommt. Genau dieser Moment ist Ostern.

Dieser Osterzopf ist nicht nur herrlich fluffig und weich, sondern auch ein echtes Familienprojekt: kneten, flechten, naschen – jeder darf mitmachen. Und das Beste? Er eignet sich perfekt für Meal Prep! Einmal gebacken, hast du mehrere Tage lang ein süßes Frühstück, das selbst Morgenmuffel freundlich stimmt.

Also schnapp dir deine Lieblingsmenschen (oder gönn dir einfach etwas Back-Zeit für dich), heiz den Ofen vor und mach dich bereit für ein Rezept, das nicht nur den Bauch, sondern auch das Herz glücklich macht 💛

🍞 Einfach geflochten, schnell im Ofen – luftiger Hefeteig, kurz gehen lassen, zack geflochten und ab ins Warme

⏱️ Entspanntes Backen – wenige Zutaten, keine Hektik, der Teig erledigt die meiste Arbeit ganz von allein

🧊 Perfekt zum Einfrieren – scheibenweise einfrieren und jederzeit frischen Osterzopf genießen

Weich & goldbraun zugleich – innen fluffig wie eine Wolke, außen zart glänzend und leicht knusprig

👨‍👩‍👧‍👦 Ein echter Familienliebling – ideal zum gemeinsamen Backen, Naschen und Genießen am Tisch

Zutaten

Für den Teig:

500 g Dinkelmehl Typ 630
21 g frische Hefe
250 ml lauwarme Milch
80 g Zucker
80 g weiche Butter
1 Ei
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker

Zum Bestreichen:

1 Eigelb
2 EL Milch
Optional: Hagelzucker oder Mandelblättchen

So wird’s gemacht

Vorteig vorbereiten:
Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. 1 EL Zucker und 2 EL Mehl dazugeben. Kurz verrühren und ca. 10 Minuten stehen lassen, bis es leicht schäumt

Teig kneten:
Restliches Mehl, Zucker, Butter, Ei, Salz und Vanillezucker in eine Schüssel geben. Vorteig dazugeben. Alles zu einem

Alles zu einem glatten, weichen Teig kneten (ca. 8–10 Minuten)

👉 Tipp: Der Teig darf leicht klebrig sein – das macht ihn später besonders fluffig!

Gehen lassen:
Teig abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat

Zopf flechten:
Teig in 3 gleich große Stränge teilen

  • Zu langen Rollen formen

  • Locker zu einem Zopf flechten

  • Auf ein Backblech legen

👉 Noch einmal 20–30 Minuten gehen lassen (wichtig für die Fluffigkeit!)

Backen:
Das Eigelb und die Milch verrühren und den Zopf bestreichen. Optional mit Hagelzucker/Mandeln bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 25–30 Minuten backen, bis er goldbraun ist

Abkühlen und servieren:
Den Kuchen etwas abkühlen lassen, dann lässt er sich besser schneiden und einfach lauwarm geniessen

Portionen&Cal

Reicht für 15 Stücke. Gesamtkalorien ≈ 3.020 kcal
≈ 200 kcal pro Stück

Was noch

Für den perfekten Osterzopf nicht zu heiß kneten → sonst stirbt die Hefe

Habt Geduld beim Gehen lassen, so wird der Zopf extra weich

Für noch mehr Aroma: etwas Zitronenabrieb in den Teig

Die Zutat der Woche

Der Ingwer

Ingwer ist so etwas wie der kleine Alleskönner unter den Knollen – unscheinbar in der Optik, aber mit ordentlich Charakter. Schon beim ersten Biss merkt man: Hier passiert was. Seine angenehme Schärfe wärmt von innen und macht ihn nicht nur kulinarisch spannend, sondern auch gesundheitlich interessant. Kein Wunder also, dass Ingwer seit über 3.000 Jahren in der traditionellen Medizin geschätzt wird – und heute längst seinen festen Platz in modernen Küchen gefunden hat.

Nährstofftechnisch hat Ingwer mehr drauf, als man ihm zutraut. Er enthält unter anderem Vitamin C, Vitamin B6 sowie wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen. Besonders spannend sind aber die sogenannten Gingerole – sekundäre Pflanzenstoffe, die entzündungshemmend und antioxidativ wirken. Sie unterstützen das Immunsystem, fördern die Verdauung und können sogar bei Übelkeit helfen. Gerade in der kalten Jahreszeit ist Ingwer deshalb ein echter Lieblingsbegleiter.

In der Küche ist Ingwer unglaublich vielseitig. Ob frisch gerieben in asiatischen Gerichten, als feine Note in Suppen und Currys oder als wärmender Tee mit Zitrone und Honig – er bringt immer eine besondere Tiefe mit. Auch in Smoothies oder sogar in süßen Rezepten sorgt er für einen spannenden Twist. Gleichzeitig wirkt er durchblutungsfördernd und kann bei Erkältungssymptomen oder Muskelverspannungen wohltuend sein – quasi Genuss und Funktion in einem.

Ursprünglich stammt Ingwer aus Südostasien, insbesondere aus Regionen wie Indien. Heute wird er weltweit angebaut – allerdings lohnt sich ein genauer Blick auf die Herkunft. Ingwer aus China steht immer wieder in der Kritik, da er häufig stärker mit Pestiziden belastet ist und unter weniger transparenten Bedingungen produziert wird. Zudem sind die Transportwege oft lang. Alternativen aus Peru, Brasilien oder Nigeria gelten oft als nachhaltiger und qualitativ hochwertiger – besonders, wenn sie aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.

Apropos Bio: Gerade bei Ingwer ist das ein echtes Plus. Die Knolle wird oft mit Schale verwendet, weshalb Rückstände direkt mitgegessen werden könnten. Bio-Ingwer kommt ohne synthetische Pestizide aus, schützt Böden und Wasser und sorgt für bessere Arbeitsbedingungen im Anbau. Und ganz nebenbei: Viele finden auch, dass er intensiver und aromatischer schmeckt.

Ein kleiner Bonus-Tipp zum Schluss: Ingwer lässt sich super lagern und vorbereiten. Du kannst ihn einfach einfrieren und bei Bedarf direkt reiben oder in Scheiben schneiden und in Honig einlegen – perfekt für spontane Teemomente. So hast du immer ein Stück Wohlbefinden griffbereit.

Creativa

So inspirierend war die Creativa – und die Backhalle hat alles getoppt 🍰👩‍🍳

Die Creativa Dortmund ist jedes Jahr ein kleines Paradies für alle, die Kreativität lieben – und auch diesmal hat sie wieder gezeigt, wie viel Inspiration in einer einzigen Messe stecken kann. Schon beim Reinkommen lag diese besondere Stimmung in der Luft: überall Farben, Materialien, Ideen und vor allem ganz viel Begeisterung.

Was besonders hängen bleibt, sind die vielen liebevoll gestalteten Stände. Von kleinen Manufakturen bis hin zu bekannten Marken – überall wurde mit Herz präsentiert, erklärt und ausprobiert. Es war eine dieser Veranstaltungen, bei der man ständig denkt: „Das will ich auch mal ausprobieren!“ – egal ob DIY, Food oder kreative Techniken. Die Vielfalt an Eindrücken war riesig, aber genau das macht den Charme aus.

Auch das Publikum war einfach großartig: offen, neugierig und total herzlich. Man kommt schnell ins Gespräch, tauscht Tipps aus oder entdeckt gemeinsam neue Trends. Diese Mischung aus Inspiration und echter Begegnung macht die Creativa so besonders – fast wie ein großes, kreatives Wohnzimmer.

Ein echtes Highlight am Wochenende war natürlich die Backhalle 🍰. Der Duft von frisch Gebackenem, spannende Vorführungen und jede Menge neue Ideen rund ums Backen haben das Foodie-Herz höher schlagen lassen. Von klassischen Rezepten bis zu modernen Interpretationen war alles dabei – und man hätte am liebsten alles direkt probiert (oder zumindest mit nach Hause genommen 😉).

Dieses Jahr haben sich einige klare Trends gezeigt: Besonders präsent war der Wunsch nach Natürlichkeit und Nachhaltigkeit – von Materialien wie Holz, Trockenblumen und Naturstoffen bis hin zu bewussten DIY-Projekten. Gleichzeitig lag ein großer Fokus auf handgemachten Lebensmitteln und Backkunst, vor allem in der Backhalle, wo kreative Tortendesigns, moderne Dekorationstechniken und neue Geschmacks-Kombinationen im Mittelpunkt standen. Auch Personalisierung spielte eine wichtige Rolle: Ob im Food-Bereich oder bei DIY – alles darf individuell, kreativ und ein bisschen einzigartig sein. Insgesamt spürt man deutlich: Es geht weg vom Perfekten, hin zum Echten, Selbstgemachten und Inspirierenden.

Unterm Strich: viele neue Eindrücke, jede Menge Ideen im Gepäck und dieses schöne Gefühl, wieder richtig inspiriert zu sein. Genau dafür lohnt sich ein Besuch auf der Creativa – und wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Mal

WAS GIBT’S NOCH?

  • Tolle Produkte: Die Bauck Mühle Knuspern Choco Balls haben aktuell bei uns den 1. Platz für ein Frühstück belegt, wenn es mal schnell gehen muss. Sie sind glutenfrei, vegan und BIO und natürlich extrem schokoladig - wie ihr euch vorstellen könnt, kommt das bei unseren Mäusen sehr gut an. Klare Empfehlung von unserer Seite!!!!

  • Ich liebe einfache, schnelle und leckere Rezepte. Diesen Eiersalat von Simone habe ich nachgemacht und ich muss sagen, er ist der absolute Knaller. Probiert ihn bitte aus 🙌… Schaut mal rein👉👉👉

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