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Hey!
Du liest Feeding the Family – deinen wöchentlichen Newsletter rund ums Kochen mit und für die Familie. Immer echt, immer regional, immer mit Herz. Hier findest du Ideen fürs Meal Prep, das beste Schulbrot und Inspiration, noch mehr Neues auszuprobieren. Schön, dass du dabei bist ❤️

Und mal ehrlich: Der Familienalltag ist oft ganz schön turbulent – zwischen Job, Kita, Schule und Haushalt bleibt das Kochen manchmal auf der Strecke. Aber genau deshalb sitzen wir alle im selben Boot. Niemand hat immer die perfekte Lösung oder endlos Zeit, und das ist völlig okay. Hier bekommst du Ideen, die einfach umsetzbar sind, den Stress rausnehmen und gleichzeitig allen schmecken. Weil gemeinsames Essen nicht perfekt sein muss, sondern vor allem verbindet.


Los geht’s—Reni

Diese Woche

Zwei Euro. Knallrot. Blätter noch aufrecht. Ich hatte keinen Plan damit — hab ihn trotzdem eingepackt.

Zuhause hab ich das Grün oben schon fast weggeworfen. Dann kurz nachgedacht. Und aus diesem einen Moment ist ein Eintopf geworden, den mein Sohn gegessen hat, ohne einmal "ich mag das nicht" zu sagen.

Was ich dabei gelernt habe — über Radieschen, über Linsen, über das Kochen mit Kindern — zeige ich dir heute. Alles hängt zusammen.

Vom Markt

Das Radieschen — und warum das Grün oben dran das Beste ist

April bis Juni ist die beste Zeit. Jetzt sind sie am zartesten, am wenigsten scharf, am günstigsten. Und sie sind das einzige Gemüse, das Kinder manchmal direkt vom Bund essen — wenn man sie lässt.

Das Problem ist nicht das Radieschen. Das Problem ist, dass fast alle nur eine Verwendung kennen. Dabei kann es drei komplett verschiedene Dinge sein:

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  • Roh: Halbiert mit Butter und grobem Meersalz. Klassisch, kein Rezept nötig, funktioniert sofort.

  • Gebraten: Kurz in der Pfanne mit einer Prise Zucker. Die Schärfe verschwindet, es wird mild und leicht süßlich — ein anderes Gemüse. Kinder essen das problemlos.

  • Das Blattgrün: Fein hacken wie Petersilie. Über Suppen, Eintöpfe, Pasta. Schmeckt wie Rucola. Kostet nichts extra und landet sonst im Müll.

  • Warum bio hier lohnt: Radieschen werden mit Schale gegessen, bio bedeutet hier keine Pestizidrückstände auf dem Gemüse. Das macht hier einen echten Unterschied.

  • Einkauf & Lagerung: Fest, glatt, Blätter aufrecht. Blätter sofort abschneiden, sie ziehen Wasser. Im Kühlschrank in einem feuchten Tuch locker 3-4 Tage haltbar.

Das Blattgrün ist heute der Star im Rezept. Wer es wegwirft, wirft das Beste weg.

Heute auf dem Tisch

Alles, was du gerade über Radieschen gelesen hast, landet jetzt in einem Topf.

Cremiger Linsen-Eintopf mit gebratenen Radieschen & Kräutergrün

Rote Linsen brauchen kein Einweichen, keine Vorbereitung und 20 Minuten Kochzeit. Die gebratenen Radieschen obendrauf und das gehackte Blattgrün als Kräuter machen aus einem einfachen Eintopf etwas, das nach mehr schmeckt.

So wird’s gemacht

  1. Radieschen vorbereiten: Blätter abschneiden, beiseite legen — nicht wegwerfen. Radieschen halbieren.

  2. Basis: Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. Karotten dazugeben, kurz mitbraten.

  3. Würzen & ablöschen: Kurkuma und Kreuzkümmel einrühren, eine Minute rösten. Mit Tomaten und Brühe ablöschen. Linsen dazugeben.

  4. 20 Minuten köcheln: Offen bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Linsen cremig sind. Kurz vor dem Ende: Zitronensaft und Schale einrühren.

  5. Radieschen braten: In kleiner Pfanne mit Öl und einer Prise Zucker 3–4 Minuten braten bis sie karamellisieren. Die Schärfe verschwindet komplett.

  6. Anrichten: Eintopf in Schüsseln. Gebratene Radieschen obendrauf. Blattgrün fein hacken, drüberstreuen. Fertig.

Familienküche mit System

Drei Dinge aus dieser Woche

  1. Nie wegwerfen, bevor du eine Sekunde nachgedacht hast

    Das Radieschengrün wäre fast im Müll gelandet. Stattdessen war es heute das Beste am Gericht. Der Reflex "das brauche ich nicht" kommt meistens vom Nicht-Kennen, nicht vom Nicht-Mögen — bei Zutaten genauso wie bei Kindern.

  2. Zitrone kommt immer zuletzt

    Zitronensaft der mitgekocht wird, wird bitter. Eingerührt kurz vor dem Servieren macht er aus einem guten Eintopf etwas Lebendiges. Dieser eine Schritt ist der Unterschied zwischen "okay" und "nochmal bitte".

  3. Kräuter nicht in den Topf — auf den Tisch

    Gehackte Kräuter in einer kleinen Schüssel auf den Tisch stellen. Jeder würzt selbst. Kinder, die sonst "ich mag kein Grünes" sagen, greifen selbst — weil sie die Kontrolle haben. Heute mit dem Radieschengrün ausprobiert. Hat funktioniert.

Reni’s Ecke

  • Was mich diese Woche überrascht hat

    Meine Tochter hat das Radieschengrün probiert und gefragt ob das "Salat ist". Ich hab ja gesagt. Sie hat mehr genommen. Manchmal ist ein anderer Name die halbe Miete.

  • Frage an euch

    Welches Gemüse landet bei euch regelmäßig im Müll, weil niemand weiß was damit? Antwortet auf diese Mail — ich schreibe nächste Woche darüber.

  • Vom Markt diese Woche

    Erster Bärlauch der Saison. Ich friere ihn als Pesto ein — ein Löffel davon im November ist wie ein Brief an sich selbst.

  • Ich teste gerade

    Ob man Radieschengrün auch als Pesto verarbeiten kann. Ergebnis nächste Woche — oder früher, wenn ihr neugierig seid und mir schreibt.

  • Ich war diese Woche bei der wunderbaren Wiebke im Studio Moki am Mellensee und habe mir meine eigene Bellybowl anfertigen lassen. 💗 Schaut euch das mal an!!

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NÄCHSTE WOCHE ➡️ Die Erdbeersaison beginnt — drei Mahlzeiten aus einer Schale. Frühstück, Snack, Dessert. Und ob das Radieschengrün-Pesto funktioniert hat. Alles am Freitag.

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